Blogeinträge getaggt mit Gefühlschaos:

Ach ja, nächstes Weihnachten [und die letzten Tage des Jahres] möchte ich..

.. keine Anrufe, die das Wort "Notarzt" beinhalten.
.. keine Anrufe, die das Wort "Krankenhaus" beinhalten.
.. erst recht keine Anrufe, die das Wort "gestorben" beinhalten.
.. nicht bei BurgerKing essen, weil die Zeit nichts anderes zuließ.
.. auch keinen Döner, Pizza oder bei McDoof - aus gleichem Grund.
.. nicht Stunden im Krankenhaus [hauptsächlich mit Warten] oder auf der Autobahn verbringen.

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Es geht mit großen Schritten in Richtung Jahresende. Draußen wird es kalt und kälter, drinnen kuschelig und äh kuscheliger... und in mir selbst ein wenig melancholisch.

Ich habe in letzter Zeit viel über die Menschen nachgedacht, die ich aus den Augen und Ohren verloren habe.
Da gibt es welche, mit denen man scheinbar erst gestern stundenlang am Telefon hing, sich ganze Wochenenden zusammen um die Ohren geschlagen und quasi jede freie Sekunde miteinander verbracht hat .. und plötzlich merkt man, dass es schon sieben Jahre her ist. Oder noch viel länger. Und was zur Hölle ist damals eigentlich passiert? Wieso hat sich das so verlaufen?!

Sicher, bei manchen ist es mehr als berechtigt. Die können sich auch nach wie vor zum Teufel scheren. wink
Aber bei einigen macht es mich einfach nur traurig. Natürlich werden wir alle älter und die Verpflichtungen und Verantwortungen nicht kleiner. Aber man findet doch auch für andere, viel unnützere Dinge Zeit und vorallem die Motivation. Doch mir scheint, als wüchse mit jeder Minute die Hemmschwelle ins Unüberwindbare.
Wo knüpft man nach so vielen Jahren eigentlich wieder an? Und macht es denn überhaupt Sinn, den Versuch zu starten? Hab ich denjenigen vielleicht schrecklich verbittert zurückgelassen? Kann und will man mir das verzeihen? Ist für manche Menschen kein Platz in meinem Leben? Obwohl ich mir so viele Gedanken um sie mache? Bin ich die Einzige, die sich diese Gedanken und damit zum totalen Vollhorst macht?! depressed

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Hallo, mein Name ist Sarah und ich hasse Menschen. smile
Nein, natürlich nicht alle. Und vermutlich auch nicht ausgerechnet Dich. Aber zum Beispiel diverse Personengruppen, die ohnehin keiner mag: Politiker [der Klassiker], andere Autofahrer [egal ob Raser oder Schleicher] und Nazis [selbstredend]. Neben diesen eher allgemein gehaltenen Gruppierungen existieren noch die eigenen, persönlichen Arschloch-Typen. Bestimmte Menschen, deren Namen man irgendwann mal wutentbrannt in eine imaginäre Dir-zahl-ich-es-heim-Liste geritzt hat. Menschen, von denen man sich wünscht, dass sie einem nie über den Weg gelaufen wären, weil man im Vorfeld schon so schlau gewesen wäre, die Straßenseite zu wechseln. Und obwohl diese Idioten es kein Stück wert sind, dass man ihnen Beachtung schenkt, schreibe ich nun über sie. Mir haben solche Menschen das Leben versaut nur unnötig schwer gemacht. Seit sie vor einiger Zeit mal eben aus Spaß durch mein Leben gestolpert sind und meine Gefühle zertrampelt haben, gibt es da den ein oder anderen Fleck im Seelenbeet, auf dem einfach nichts mehr dauerhaft wachsen will. Egal wie viel Glück und Liebe vom Himmel fallen mag, irgendwann macht es BÄM, die Erinnerung ist zurück und mäht alles um. Da hilft der höchste Zaun und der tollste grüne Daumen nichts.
Wär ich 87, Zigeunerin, hätte nur noch ein Auge und trüge ein hässliches Kopftuch, würde ich mir einen Knopf abreissen, ihn mit einem Fluch belegen und ihn den entsprechenden Leuten einfach in die Tasche stecken. Leider trifft das alles aktuell nicht zu und selbst Voodoopuppen kann ich nur mit Hilfe von Mr. Threepwood bauen. Also muss ich weiterhin versuchen mit dem mir hinterlassenen Problem und dem Hass auf diese Menschen zu leben.

Und auch wenn es nun kindisch, niveaulos oder sonst was sein mag:
Ich hasse euch wirklich abgrundtief und hoffe, dass irgendjemand euer Leben genauso versaut, wie ihr meins. Punkt.
Das wollte ich nur los werden. Danke und gute Nacht.
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Noch einmal schlafen - und der erste Tag in der neuen Firma ist da. So langsam aber sicher bin ich dann auch aufgeregt. Nach und nach stellt sich auch das Gefühl ein, dass ein neuer Abschnitt in meinem Leben anfängt. Und somit zwangsläufig ein anderer zu Ende geht. cry
Eine ganz üble Mischung aus Freude, Angst, Trauer und Nervosität. Kurz: Gefühlschaos pur!

In meinem Kopf wirbeln hunderte Gedanken umher.
Hab ich was vergessen? Ist alles eingepackt? Ist mein Wecker richtig gestellt? Überleb ich den morgigen Tag? In wie viele Fettnäpfchen stolpere ich? Warum muss morgen ausgerechnet der 1. April sein? .. Und was zur Hölle mache ich, wenn die anderen Kinder nicht lieb zu mir sind oder nicht mit mir spielen wollen? sad

HILFE!!
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Wie der ein oder andere vielleicht unschwer mitbekommen hat, habe ich letzte Woche die Zusage zu [m]einem neuen Job bekommen. YAY! biggreen Ab dem 01.04. darf ich dann endlich wieder etwas machen, das mehr in die Richtung geht, die ich ursprünglich gelernt habe. Ich schreibe zwar selbst keine Anwendungen, darf sie aber zumindest ausgiebig testen. Und ich freue mich wahnsinnig darauf! smile

Irgendwie ging das alles unglaublich schnell - obwohl mir das Warten zwischenzeitlich wie eine halbe Ewigkeit vorkam. Und es war auch relativ einfach. Hätte ich das gewusst, hätte ich das sicher schon viel früher in Angriff genommen. wink

Leider schleppt so ein Jobwechsel nicht nur Euphorie mit sich. Wie immer muss alles auch eine kleine Arschloch-Seite haben. Ich muss einige Menschen, die mir in 3,5 Jahren wirklich sehr ans Herz gewachsen sind, zurücklassen. Eigentlich dachte ich, es würde mich höchstens am letzten Tag aus der Gefühlsbahn werfen.. doch wenn ich daran denke, werde ich schon jetzt ein wenig traurig. sad
Und ich kann nur hoffen, dass man sich nicht komplett aus den Augen verliert. In den meisten Fällen passiert das leider zwangsläufig, obwohl man es nicht möchte. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Und bei zwei, drei Leutchen wäre es wirklich mehr als schade, wenn es so kommt. cry

Aber nun stehen erstmal noch gute fünf Wochen alter Alltag bevor. smile

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